Lieferdienst-Provision berechnen
So rechnest du: Bestellungen pro Monat × durchschnittlicher Bestellwert × Provisionssatz. Lieferplattformen berechnen üblicherweise 13–14 % pro Bestellung bei Eigenlieferung und bis ~30 % mit Fremdlieferung — plus rund 2 % für die Zahlungsabwicklung. Beispiel: 300 Bestellungen × 25 € × 18 % = 1.350 € Provision pro Monat, also 16.200 € pro Jahr.
Deine Provision an die Plattform
1.350 € pro Monat
Das sind 16.200 € pro Jahr bei 7.500 € Online-Umsatz im Monat.
Zum Vergleich: eigene Bestellseite mit Festpreis (Pro (149 €/Monat))
Du würdest ca. 1.201 € pro Monat sparen
≈ 14.412 € im Jahr — Break-even liegt bei rund 11 Bestellungen im Monat. Hinzu kommen je nach Bezahlart übliche Zahlungsgebühren (z. B. ~1,5 % + 0,25 € pro Kartenzahlung) — die fallen auf Plattformen zusätzlich an.
Zwei realistische Beispielrechnungen
| Betrieb | Bestellungen/Monat | Ø Bestellwert | Provision (18 %) | Pro Jahr |
|---|---|---|---|---|
| Imbiss, viel Abholung | 200 | 14 € | 504 €/Monat | 6.048 € |
| Pizzeria mit Lieferung | 600 | 27 € | 2.916 €/Monat | 34.992 € |
Zum Vergleich: eine eigene Bestellseite kostet als Festpreis 49–299 € pro Monat — unabhängig davon, wie viele Bestellungen reinkommen. Die Rechnung dahinter erklärt unser Vergleich Marktplatz vs. eigene Bestellseite im Detail; Grundbegriffe stehen im Glossar.
Warum die Provision so ins Gewicht fällt
Die Provision wird vom Umsatz berechnet, nicht vom Gewinn. Bei einer typischen Gastronomie-Marge von 5–15 % kann eine Provision von 18 % pro Plattform-Bestellung den kompletten Deckungsbeitrag aufzehren — die Bestellung bringt dann Auslastung, aber kein Geld. Deshalb lohnt es sich, Stammkunden konsequent auf einen eigenen, provisionsfreien Bestellweg umzulenken und Plattformen gezielt für Neukunden-Reichweite zu nutzen.
Häufige Fragen
Wie hoch ist die Provision bei Lieferplattformen üblicherweise?
Marktüblich sind rund 13–14 % pro Bestellung, wenn das Restaurant selbst ausliefert, und bis etwa 30 %, wenn die Plattform die Lieferung übernimmt. Dazu kommen meist rund 2 % für die Zahlungsabwicklung. Die genauen Sätze stehen im jeweiligen Partnervertrag — sie gelten pro Bestellung und wachsen daher direkt mit dem Umsatz mit.
Wie lautet die Formel zur Berechnung der Provision?
Provision pro Monat = Bestellungen pro Monat × durchschnittlicher Bestellwert × Provisionssatz. Beispiel: 300 Bestellungen × 25 € × 18 % = 1.350 € pro Monat bzw. 16.200 € pro Jahr.
Ab wann lohnt sich eine eigene Bestellseite statt der Plattform?
Rechnerisch ab dem Punkt, an dem die monatliche Provision über der Festpreis-Pauschale liegt. Bei 25 € Bestellwert und 18 % Provision entspricht eine 49-€-Pauschale etwa 11 Bestellungen pro Monat — praktisch jede aktive Gastronomie liegt deutlich darüber. Viele Betriebe fahren zweigleisig: Plattform für Neukunden-Reichweite, eigene Bestellseite für Stammkunden.
Verliere ich Bestellungen, wenn ich die Plattform verlasse?
Ein kompletter Ausstieg kostet erst einmal Sichtbarkeit — deshalb empfehlen wir ihn selten als ersten Schritt. Wirksamer ist, Stammkunden aktiv auf die eigene Bestellseite umzulenken (Beileger, QR-Code auf der Verpackung, Google-Business-Profil-Link, Instagram-Bio). Jede umgelenkte Bestellung spart die volle Provision.
Was kostet eine eigene Bestellseite mit DRIFT Order?
Starter kostet 49 € pro Monat (bis 100 Bestellungen, 1 Standort), Pro 149 € pro Monat mit unbegrenzten Bestellungen, Agent 299 € pro Monat inklusive KI-Telefon-Agent. Auf Bestellungen fällt keine Provision an — nur übliche Zahlungsgebühren des Bezahldienstleisters (z. B. ~1,5 % + 0,25 € pro Kartenzahlung). 30 Tage kostenlos testbar.
Provisionsfrei bestellen lassen
DRIFT Order ist eine eigene Bestellseite im Branding deines Restaurants: 0 % Provision, Festpreis ab 49 €/Monat, Bestellungen landen direkt in der Kasse, optional nimmt ein KI-Telefon-Agent Anrufe an. In unter einer Stunde eingerichtet, 30 Tage kostenlos.
Kostenlos starten →Quellen & weiterführende Links
Verfasst von Daniel Wist, Gründer von DRIFT Order. Zuletzt aktualisiert: 21. Juli 2026.